Das Schulprogramm

3.1 Taktung

Eine zunehmende Unruhe durch Raumwechsel nach 45 Minuten für SchülerInnen und LehrerInnen brachte bei allen Beteiligten den Wusch nach einer Veränderung der Taktung mit sich.
Im Rahmen von G8 und einer veränderten, insbesondere auch jüngeren Schülerschaft war das Ziel eine deutliche Entschleunigung des Vormittages zu erreichen und mehr Lernzeit mit individuellen Fördermöglichkeiten zu entwickeln.
Für die LehrerInnen kam der Wunsch hinzu, Ruhe in die Vorbereitung für digitale Medien und deren Nutzung im Unterricht zu erreichen.

In einem partizipativ und konstruktiv angelegten Prozess, in dem alle Gremien und schulische Gruppen eingebunden waren und zunächst ihre Bedürfnisse und Bedenken äußerten, entschied die Schulkonferenz 2017 das „konsequente Mischmodell“: auf zwei Doppelblöcke am Vormittag folgen zwei Einzelstunden, oder je nach Fach auch eine Doppelstunde.
Im Nachmittagsband kann variabel in der 8.und 9. Stunde, oder in der 9.und 10. Stunde ein Block liegen.
Im Verlauf der Einführung entschied die Lehrerkonferenz, dass ein LK Block im Nachmittag liegt.

Der Vormittag wird deutlich entlastet und letztendlich ist aus der Möglichkeit der neuen Unterrichtszeit auch das Lehrerraumprinzip erwachsen: kooperative Methoden, Zeit für individuelle Förderung im Unterricht und eine verbesserte Mediennutzung, warfen den Bedarf nach einem neuen Raumkonzept auf.

Eine Evaluation der Taktung soll Ende des ersten Halbjahres 2017/2018 bei Schülern, Eltern und Kollegen erfolgen.
Innerhalb der Fachkonferenzen ist darüber hinaus zu evaluieren, wie sich die neue Taktung auf die Verteilung des Unterrichtsstoffes auswirkt und wie die Vorgaben der Curricula umsetzbar sind.