Das Schulprogramm

3.3 Medienkonzept am Gymnasium Sedanstraße (Stand 01.09.2017)

Dieses Medienkonzept stellt eine Weiterentwicklung des 2014 erstellten und vorgelegten Medienkonzepts („Der medienkompetente Abiturient“) dar und ist zur Einbettung in den Schulentwicklungsplan 2017/18 nun in leicht gekürzter Form aktualisiert.

Zielsetzung des offenen Medienkonzepts
Die Sta¨rkung der digitalen Medienkompetenz von Schu¨lerInnen sowie Lehrkra¨ften des Gymnasiums Sedanstraße steht neben der Darstellung des Ist- Zustands im Schuljahr 2017/18 inhaltlich im Zentrum dieses Medienkonzepts, um ihnen somit die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft zu ermo¨glichen bzw. zu intensivieren. Langfristige Zielsetzung des Konzepts ist die Festlegung unterrichtlicher Verbindlichkeiten für die Fächergruppen I und II, dies soll sie fu¨r Schu¨lerschaft, Eltern und Kollegium transparent machen. Zudem soll der aktuelle Fortbildungsbedarf des Kollegiums dargestellt werden. In einer Weiterentwicklung des Konzepts spielt perspektivisch eine Evaluation des Medienkonzepts in Verbindung mit der Evaluation der Raumnutzung im neuen Lehrerraumprinzip eine Rolle. Diese Evaluation soll analog zu der des neuen Raumnutzungskonzept am Ende des Schuljahres 2017/18 erfolgen.
Aufgrund der hohen Entwicklungsgeschwindigkeit im medialen Bereich sowie der sich ständig in Veränderungsprozessen befindlichen Ressourcen ist dieses Konzept generell als ein offenes zu verstehen, in das Neuerungen und Weiterentwicklungen integriert werden. Strukturelle Vera¨nderungen der Schullandschaft verhindern teilweise regelmäßige Fortschreibung, nun jedoch, mit dem neuen Raumkonzept, ist eine Neuauflage der Dokumentation von 2014 engmaschig verbunden.

Zur veränderten Rolle der Medien in einer zeitgemäßen Lernkultur
Die Digitalisierung unseres Alltags hat weitreichende Folgen für das Leben und Lernen unserer Schülerinnen und Schüler (Im folgenden der besseren Lesbarkeit halber nur noch „Schüler“ genannt). Diese Änderung in der Medienlandschaft wollen wir als Chance nutzen, neue Medien sinnvoll in den Lernprozess der Schüler zu integrieren. Medien wie Smartphones, elektrische Wiedergabegeräte und Computer werden von einem Großteil der Schüler ohnehin täglich vielseitig genutzt. Eine zentrale Aufgabe der Schule sollte es sein, diese Medienaffinität der Jugendlichen sinnvoll zu kanalisieren, produktiv zu nutzen und unterstützend zu begleiten. Wir wollen unseren Schülern eine medienbezogene Reflexions- und Handlungskompetenz vermitteln. Sie sollen lernen, die Mediensysteme kritisch zu bewerten, sicher zu nutzen und effektiv als Ressourcen für ihre individuelle Bildungsbiografie und Identitätsarbeit auszuschöpfen. Auf der Basis des Viersäulenmodels von Dieter Baacke wurde am Gymnasium Sedanstraße ein Medienkonzept entwickelt, das die Vermittlung von anwendungsbezogenen, gestaltenden Kompetenzen einerseits und das Erlernen eines mündigen Umgangs mit neuen Medien andererseits miteinander verbindet.
Neuere qualitätsorientierte Schulentwicklung betont seit Längerem die Notwendigkeit schülerorientierter Unterrichtsarbeit. Lernen und Lehren geschehen nach diesem Grundverständnis am besten durch Wissensarbeit, welche die kooperative Eigentätigkeit der Schüler in das Zentrum taktischer Überlegung stellt. Die Bedeutung frontaler und instruktiver Unterrichtsverfahren, die die Lernenden ausschließlich in der Rolle der Rezipienten der von der Lehrkraft vermittelten Unterrichtsinhalte sehen, nimmt nach diesem Unterrichtsverständnis ab, auch wenn sie natürlich keinesfalls überflüssig wird. Qualitativ hochwertiger Unterricht ist somit neben effektiver Instruktion und Rezeption gekennzeichnet durch didaktisch gut fundierte Varianten von Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, die z. B. klar strukturiert sind, inhaltliche Klarheit besitzen und Methodenvielfalt aufweisen.
Durchdachter Medieneinsatz stützt und optimiert einen so gestalteten Unterricht. Er nimmt somit zunächst alle Unterrichtsmittel, die zur Verständigung über Themen, Intentionen und Verfahren des Unterrichts beitragen können, wie zum Beispiel Arbeitsblätter oder Computer und Internet, als grundsätzlich gleichwertige Medien in den Blick. Er erlaubt es andererseits aber auch, die Reichweite eines schulischen Medienkonzeptes produktiv zu beschränken, indem er Medien eine grundsätzlich den Unterricht optimierende Funktion zuweist und damit die Qualität als gewichtigsten Maßstab für die Berechtigung des Einsatzes eines bestimmten Mediums festlegt. Unterrichtliche Schülerorientierung, Kooperation und Anregung von Eigentätigkeit sind darüber hinaus natürlich auch durch heutige sozialkulturelle und anthropogene Voraussetzung schulischen Lernens bedingt.
In den letzten Jahren hat sich die Struktur des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler sehr verändert. Digitale Medien werden zunehmend zur Vermittlung von Wissen genutzt. Schüler recherchieren Fachinhalte im Internet, erstellen Dokumente mit Textverarbeitungsprogrammen, erschließen sich Themen anhand von Computersimulation, planen ihre Schullaufbahn mithilfe von LuPO-Online, Lernen in digitalen Netzwerken wie Lo-net2 oder learnline. Als Kommunikationsplattform dient an unserer Schule zudem das DSB.
Schule sollte den Veränderungen in der Lernkultur unbedingt Rechnung tragen, indem sie einerseits Möglichkeiten bietet, die Vorteile digitalen Lernens zu nutzen und andererseits Schüler beim Erlernen dieser Fähigkeiten unterstützt. Hier geht es nicht nur um den Umgang mit den einschlägigen Programmen, sondern auch darum, auf Gefahren im Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken hinzuweisen und Schülern beizubringen, wie sie diesen Gefahren begegnen können. Es ist unser Ziel, Schülern medienbezogene Reflexions- und Handlungskompetenz zu vermitteln und sie damit zum kompetenten Umgang mit Medien zu befähigen.
Die Schüler sollen die Schule als medienkompetente Abiturienten verlassen.
Neben der effizienten Benutzung von „Office-Programmen“ geht es um den vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten (beispielsweise in sozialen Netzen) sowie um die kompetente Nutzung digitaler Medien als Recherche- und Lernressource bis hin zu einer kritischen Reflexion der Medien in ihren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Funktionen. In Bezug auf das Arbeiten mit den Office-Programmen darf der Fokus nicht nur auf den handwerklichen Fähigkeiten wie der Bedienung der Programme liegen, sondern die Schüler sollen auch die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens lernen (kritische Quellenarbeit, formale Ausgestaltung von Dokumenten, angemessene Präsentationen etc.)
Auch die neuen Kernlehrpläne fordern explizit den Einsatz neuer Medien im Unterricht. So sieht zum Beispiel der Lehrplan im Fach Kunst den Einsatz von Software zum Ton- und Videoschnitt und von Bildbearbeitungsprogrammen vor. Die Ausstattung unserer Schule mit Computern und Softwarelizenzen genügt diesen Anforderungen momentan nur sehr eingeschränkt.
Die Arbeit an den hausinternen Lehrplänen ist derzeit hausintern ein Programmpunkt aller Fachschaften. Ist diese Arbeit mit den kommenden Pädagogischen Tagen sowie den Tagungen in den Fachkonferenzen abgeschlossen und liegen fertige Ergebnisse vor, so steht an, dass die Fachkonferenzen die verbindlich in ihren Lehrplänen festgelegten mediengestützten Unterrichtsvorhaben benennen und sich somit eine Matrix ergibt, die für jede Jahrgangsstufe und jedes Fach verbindliche Vorhaben kennzeichnet, in denen mediengestützte Elemente fest verankert sind. So soll sich ein Gesamtbild ergeben, was die einzelnen Schritte in der Schullaufbahn bis hin zum medienkompetenten Abiturienten verbindlich in den Blick nimmt und die Verantwortung auf alle Fachschaften verteilt. Die Matrix soll dann die nachstehenden Ausführungen zu pädagogischen Schwerpunkten z. T. in übersichtlicher Form ersetzen.

Allgemeiner Medienkompetenzbegriff
In der Bedeutung als Überarbeitung des Konzeptes von 2014 zur komprimierten Darstellung im Schulentwicklungsplan verweise ich an dieser Stelle auf die differenzierten Ausführungen im letzten Konzept zum Begriff der Medienkompetenz nach Baacke (1997) sowie den dort verschriftlichten Ausführungen zu den Teilaspekten Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung. Ebenso finden sich hier gegen Ende des ausführlichen Konzepts Teilkapitel zu den Bereichen Vermittlung von Informationskompetenz sowie zur Nutzungs- und Gestaltungskompetenz in Schule.

Pädagogische Schwerpunkte in Verbindung mit dem neuen Lehrerraumprinzip
In den einzelnen Klassen ist eine flexible Umsetzung des Medienkonzepts notwendig, da unterschiedliche Kenntnisstände integriert werden müssen. Lernende mit umfangreichen Kenntnissen können anderen mit geringeren Vorkenntnissen helfen. In den letzten Jahren ist zu beobachten gewesen, dass die Vorkenntnisse der Lernenden deutlich zugenommen haben.
Besonders in den sprachlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern werden Textverarbeitungsprogramme zu kreativen Darstellungen von eigenen Texten oder zum Formulieren von Essays oder Briefen genutzt. Neben inhaltlichen Aspekten gilt hier besonderes Augenmerk der richtigen Formatierung von Schreiben und der Rechtschreibung.
Spätestens zur Erstellung der Facharbeit ist es unerlässlich, dass Schülern vermittelt wird, wie man sinnvoll Online-Recherchen mit wissenschaftlich korrekten Dokumentationen und Quellenangaben betreibt.
Die klassenübergreifende Nutzung von internetfähigen Computern/Laptops/Ipads zu Recherchezwecken scheitert momentan jedoch noch an der zu geringen Anzahl zur Verfügung stehender Geräte. Ebenfalls existiert bisher noch keine für alle Schüler verbindliche und identische Einführung in die Verwendung der Textverarbeitung, welche die in höheren Jahrgangsstufen zu erwartenden Kompetenzen absichern helfen könnte. Im Bereich der Recherche, in dem in allen Fächern das Internet verwendet wird, fand bisher nur in einzelnen Fächern sporadische und nicht systemisch verankerte, angeleitete Einführung zur Verwendung von Suchsystemen, Quellenabsicherung, Vergleich und Bewertung von Informationen usw. statt. In unserem Konzept soll bei entsprechend verbesserter Ausstattung auch hier eine Anleitung in der unteren Mittelstufe erfolgen.
Im Fach Mathematik werden bereits in der Sekundarstufe I gemäß der Kernlehrpläne die Schüler an die Tabellenkalkulationen herangeführt. Dies geschieht kontextbezogen (z. B. bei der Zinsrechnung oder später auch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung).
Die kompetente Verwendung von Präsentationssoftware wird in den oberen Jahrgangsstufen stillschweigend vorausgesetzt. Auch hier versucht das erstellte Konzept langfristig gegenzusteuern und stellt für alle Schüler die Möglichkeit zur Verfügung, den Einsatz der Software von Grunde auf zu erlernen. Besonderes Augenmerk gilt hier nicht nur der bloßen Verwendung der Technik, sondern auch der Erarbeitung relevanter Kriterien für das vernünftige Zusammenspiel von Medium und Vortrag. Es soll diesbezüglich mit dem Start in das Schuljahr 2018/19 angeregt werden, in Jahrgang 8 und 9 jeweils einen klassenübergreifenden Medientag zu etablieren, an welchem die Fächergruppen Erdkunde und Politik oder Deutsch in Kooperation mit kundigen Oberstufenschülern die Schüler in unterschiedliche Präsentationstechniken einweisen und die Erstellung von beispielsweise Simple Shows und Prezi- Präsentationen in Verbindung mit fächerübergreifenden oder fachspezifischen Themen einüben. Die Ergebnisse sollen ebenfalls klassenübergreifend nach Fertigstellung der Produkte gezeigt werden.
Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt stellt die Präventionsarbeit bezüglich des vernünftigen Umgangs mit dem Web 2.0 bzw. den sozialen Netzwerken und den Gefahren des sexuellen Missbrauchs über das Internet dar. Bisher wurde hier nur sporadisch in einzelnen Klassen gearbeitet, die Einbindung der ausgebildeten Medienscouts des Gymnasiums Sedanstraße in den Jahrgangsstufen 5 und 6 erfolgte zunächst nach deren Ausbildung im Schuljahr 2015/16 zuverlässig, im letzten Schuljahr jedoch aufgrund von mangelnden betreuenden Ressourcen nicht mehr.
Systemische Baustellen (Entwicklungspotenzial) in der Verankerung von festen Elementen zur Weiterbildung unserer Schüler im Bereich vor allem der digitalen Medien sind damit aufgezeigt. Im Bereich der individuellen Nutzbarkeit der digitalen Ausstattung unserer Schule mit Blick auf einen effizienten digitalisierten Unterricht zeigt sich seit 2014 ein erheblicher qualitativer Unterschied.
Das Lehrerraumprinzip leistet seit Beginn diesen Schuljahres einen großen Beitrag zur fortschreitenden effizienten medialen Nutzung und zeigt eine äußerst gelungene Verbindung zwischen den seit 2014 getätigten umfangreichen Neuanschaffungen im Bereich digitaler Medien und der nun zugänglichen Möglichkeiten, die jedem Kollegen in seinem Raum bereit stehen. So stehen sowohl Apple-, als auch Windows- Nutzern in jedem Lehrerraum des Altbaus sowie den Neubauten von Gebäude 2 bis 4 und den Fachräumen der Naturwissenschaften sowie Musik und Kunst die Möglichkeiten zur Verfügung, Dokumente und Inhalte des eigenen Laptops oder Handys zu projizieren, in 9 Räumen kann dies sogar kabellos durch die Installation von Apple TVs erfolgen.
Die vorhandenen, älteren Deckenbeamer sind z.T. durch neue Kurzdistanzbeamer ersetzt worden, so dass wir in jedem Lehrerraum inzwischen ein Deckengerät i.d.R. in Verbindung mit fest installierten Lautsprecherboxen vorfinden. Flächendeckend installierte Access-Points ermöglichen den Login ins WLAN. Im Haus befinden sich zudem 7 Dokumentenkameras, die v.a. zur Projektion von Schülerarbeiten zum Einsatz kommen.
Die Verteilung dieser sowie der 18 zur Verfügung stehenden OHP- Geräte ergab sich durch eine Abfrage an die Kollegen, die ihren Bedarf mit dem Bezug ihres Lehrerraumes zum Ende des vergangenen Schuljahres angeben konnten. Hierbei ergab sich auch die nicht mehr nötige und nicht mehr gewünschte Nutzung der Fernsehschränke sowie der schiebbaren Medienwagen, welche nun über das Medienzentrum Wuppertal an andere Schulen, die dahingehend Bedarf angemeldet hatten, verteilt wurden.
Das Lehreraumprinzip hat zudem den Effekt gehabt, dass nun erheblich mehr Kollegen mit ihren eigenen Geräten (Laptop, Ipad, Handy) in den Unterricht gehen und diese schneller und effektiver mit der zur Verfügung stehenden Hardware verbinden können. Eine Evaluation wird am Ende des Schuljahres 207/18 zeigen, in welchem Umfang die erwartete deutliche Steigerung im Einsatz digitaler Medien im Unterrichtsalltag stattgefunden hat.

Schulische Kommunikation mithilfe neuer Medien
Inhaltlich wird an dieser Stelle auf das entsprechende Teilkapitel des Konzepts von 2014 verwiesen.
Die sich damals als wünschenswert darstellende Situation der Vermittlung von Vertretungsplänen und Terminkalendern etc. online ist inzwischen eingetreten. Mit der Plattform DSB (mobil, auf dem PC und in Form eines digitalen Schwarzen Brettes im Lehrerzimmer sowie im Flur vor dem Sekretariat) ist die Möglichkeit zur digitalen Kommunikation sämtlicher schulischer organisatorischer Belange möglich geworden. Die Funktion der Homepage ist daher in diesem Rahmen zurückgegangen, bleibt aber im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit als weiteres Kommunikationsmedium bestehen. Um die Neugestaltung der Homepage kümmert sich derzeit Herr Gessner- Prösch, für das DSB ist Herr Schöffel zuständig.

Fortbildungsbedarf im Umgang mit den Neuen Medien
Der Fortbildungsbedarf im Umgang mit den Neuen Medien und veränderten Möglichkeiten durch das Lehrerraumprinzip wird als vorhanden eingeschätzt und im Laufe des 1. Halbjahres 2017/18 nun abgefragt werden. Im Anschluss muss in Zusammenarbeit mit Herrn Blank (Funktionsstelle Fortbildungen) koordiniert werden, welche Fortbildungen mit welcher thematischen Ausrichtung angeboten werden und ob eine hausinterne Fortbildung an dieser Stelle Sinn machen könnte.

Anforderungen an den Ausbau der Hardware/ Anschaffungswünsche
In der Vergangenheit ergaben die Gespräche unserer Mediengruppe mit den Kolleginnen und Kollegen über den Einsatz von Medien im Unterricht als wesentliche Voraussetzung für die oben aufgeführten Zielsetzungen eine deutlich bessere Verfügbarkeit von technischer Ausstattung wie PC und Beamer bzw. einen kompletten Klassensatz von Tablet-PCs. Daher sollten nach den 2014 geäußerten Vorstellungen alle Räume zumindest über eine Projektionseinheit (Beamer, Apple-TV) verfügen. Dies ist nach jetzigem Stand erreicht.
Was aussteht, ist z.B. die Erweiterung der Ausstattung mit Tablets/ die Anschaffungen weiterer Tablet- Koffer. Zur Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Tablets im Unterricht wird an dieser Stelle auf das entsprechende Teilkapitel im Medienkonzept von 2014 verwiesen.

Ausblick Entwicklung des Medienkonzepts
Wie den Ausführungen zu entnehmen ist, hat sich gerade im Bereich der Bereitstellung der Hardware und vor allem in Verbindung mit der Einführung des Lehrerraumprinzips ein deutlicher Schritt Richtung Digitalisierung von Unterricht ergeben. Die Bereitstellung der Hardware hat sich dabei als ein Prozess dargestellt, der sich seit der letzten Verschriftlichung des Medienkonzepts von 2014 vollzogen hat. Die nun individualisierte Nutzbarkeit dieser Ressourcen durch das neue Raumprinzip erweist sich als Glücksgriff und logische Konsequenz in Sachen effizienter Nutzung. Hierdurch ergibt sich aber auch entsprechender Fortbildungsbedarf, zudem die Einrichtung des neuen Servers Iserv hinzu gekommen ist (Stand Oktober 2017).
Diesen Fortbildungsbedarf gilt es zunächst abzufragen, um dann entsprechende Angebote anbieten zu können.
Neben der demnach erfolgten, stark verbesserten individuellen Nutzung im einzelnen Unterricht steht nun noch die Visualisierung der verbindlich festgehaltenen Vernetzung von medialem Einsatz in konkreten Unterrichtsvorhaben in den überarbeiteten hausinternen Lehrplänen an. Die Arbeit hieran soll Ende des ersten Halbjahres abgeschlossen sein. Hinzu kommt die geplante Implementierung von Medientagen in den Jahrgängen 8 und 9 zur Arbeit an Präsentationsmöglichkeiten. Die Realisierung dessen ist für das Schuljahr 2018/19 angedacht.
Abschließend sollen bis Ende des aktuellen Schuljahres bereits existierende und/oder sporadisch durchgeführte Bausteine zur Medienerziehung (z.B. Eltern- und Schüler- Vorträge zum Umgang mit Whats App, sozialen Netzwerken etc.) gebündelt und in das Konzept als fester Bestandteil im Jahresverlauf überführt werden.