Das Schulprogramm

4.2 Vertretungskonzept der Erprobungsstufe

In der Erprobungsstufe wird ein Vertretungskonzept umgesetzt, das vor allem auf die Förderung eines eigenständigen und selbstbestimmten Lernens abzielt. Die Schülerinnen und Schüler wählen in den Vertretungsstunden aus verschiedenen Lernangeboten, die ihnen in Form von Arbeitsmaterialien bereitgestellt werden. Im 5. Jahrgang werden Inhalte und Kompetenzen der Fächergruppe I gefördert. Das Material besteht aus einer Sammlung von Mathematik-Arbeitsblättern, einer „Deutsch-Lesekiste“ sowie einer „Englisch-Lesekiste“, welche aber erst ab dem zweiten Halbjahr eingesetzt wird. Beide „Lesekisten“ beinhalten verschiedene Lektüren sowie lesebegleitende Arbeitsaufträge. Im 6. Jahrgang stehen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Arbeitsblätter mit Aufgaben sowohl der Fächergruppe I als auch der Fächergruppe II zur Verfügung. Ebenso selbstständig wie die Auswahl der Aufgaben findet die Ergebnisüberprüfung und Überarbeitung statt, vorrangig mithilfe von Lösungsblättern.
Während des gesamten Arbeitsprozesses steht die Vertretungslehrkraft den Schülerinnen und Schülern ebenso fördernd wie fordernd zur Seite. Sobald eine Aufgabe bearbeitet und überarbeitet wurde, legen die Schülerinnen und Schüler das Ergebnis in einem individuellen Schnellhefter ab und protokollieren ihre Leistung auf einem Kontrollblatt. Dieses wird von der Vertretungslehrkraft nach einer Überprüfung auf Vollständigkeit abgezeichnet. So wird auch für die Fachlehrkraft ersichtlich, mit welchen Inhalten sich die Schülerinnen und Schüler auseinandergesetzt und welche Kompetenzen sie trainiert haben. Die Vertretungsstunden können auch als Ergänzung zur Lernzeit verstanden werden, indem sie, auch durch die Fachlehrkraft gelenkt, die Möglichkeit bieten, Lerninhalte zu wiederholen und zu üben.