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Schüleraustausch

Schüleraustausch Indien

Namaste! So wurden wir mit offenen Armen in Indien begrüßt und aufgenommen.
Die ersten zehn Tage haben wir in Ghaziabad, einem Ort in der Nähe von Indiens Hauptstadt Delhi, in Gastfamilien gewohnt, um die Kultur und das Leben dort besser kennenzulernen. Wenn wir mit unseren indischen Austauschschülern die Schule besucht haben, hatten wir die Chance, an verschiedenen Workshops teilzunehmen wie Yoga, Zumba, Bollywood Dancing und Singen. Zudem haben wir mit Bobby Sir an einem Projekt zu erneuerbaren Energien gearbeitet. Wie man vielleicht an der Art der Workshops erkennen kann, ist Indien ein sehr musikalisches Land, was wir auch erleben konnten, als wir mit Abhinav Sir, einem der Musiklehrer, auf unserer Rückfahrt von Jaipur spontan drei Lieder, darunter auch eins auf Hindi, einstudierten und auf dem Abschlussabend aufführendurften.
Mit der Schule haben wir viele Ausflüge gemacht. Unteranderem nach Delhi, Agra, Jaipur und der G.D. Goenka University. In diesen zehn Tagen haben wir viel über die Menschen und ihre Ansichten gelernt. So etwas wie Stress kennt man in Indien nicht, auch wenn das heißt, dass man nicht immer pünktlich ist und statt um 22 Uhr mal um 2 Uhr nach Hause kommt. Aber das heißt auch, dass man aus allen Situationen das Beste macht. Als wir auf der Rückfahrt vom Taj Mahal sieben Stunden auf einem Rastplatz festsaßen, etwas gegessen und den ersten Schock überwunden hatten, holten wir alle Stühle, die wir bekommen konnten, deckten uns mit Chips und Cola ein und haben gesungen, gelacht und einfach abgewartet.
Nachdem wir uns schweren Herzens von den Gastfamilien verabschiedet hatten, ging es los auf die Rundreise, auf der wir einmal mehr Indiens viele Gesichter sehen durften. Arm und Reich direkt nebeneinander. Menschen, die am Straßenrand oder auf Bänken schliefen. Mit Herrn Singh sahen wir z.B. den Golden Temple, eine Zeremonie am Ganges und besuchten die indisch-pakistanische Grenze. Nach diesen 14 Tagen können wir mit Sicherheit bestätigen was Herr Singh immer sagt: „Alles was man über Indien sagt, stimmt, aber das Gegenteil auch.“
Am Ende haben wir zu den vielen Erfahrungen neue Freunde und ein zweites Zuhause in Indien gewonnen.



   

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