Fotos & Aktivitäten

Ausflüge & Klassenfahrten

Chinaaustausch 2016

10 Uhr, Düsseldorfer Airport: Das chinesische Abenteuer kann beginnen.
Nach den zahlreichen Vorbereitungsseminaren ist es endlich soweit, die Theorie in die Praxis umzuwandeln.
Die nächsten zwei Wochen sollen uns, 14 Schülern und unseren Begleitern, einen Einblick in die Jahrhundert alte Kultur und Architektur der Volksrepublik Chinas verschaffen.
Nach einem anstrengenden 11 stündigen Flug sind wir endlich um 6 Uhr in Peking angekommen.
Ohne jeglichen Schlaf ging es weiter zu unserem 4 Sterne Hotel, in dem wir Zeit hatten uns auszuruhen und die Straßen Pekings zu erkunden.
Pünktlich um 11 Uhr hatten wir unseren ersten chinesischen Lunch, der anders als erwartet, sehr gut und vor allem interessant geschmeckt hat.
Außerdem besuchten wir den architektonisch beeindruckenden Himmelspalast.
Auf den 2. Tag hat sich jeder ganz besonders gefreut. Wir bestiegen die endlosen Stufen der berühmten und atemberaubenden chinesischen Mauer.
Der dritte und letzte Tag in Peking sollte uns einen noch größeren Einblick in das alte Zentrum Pekings ermöglichen.
Wir besuchten die bekannte „Verbotene Stadt“, die vor allem durch ihre gewaltige Größe ziemlich beeindruckend war, sowie auch der Sommerpalast.
Nach den drei tollen Tagen waren wir sehr nervös, denn von Peking ging es weiter nach Wuhan wo wir endlich unsere Gastfamilien kennen lernen konnten.
Zehn Tage lang sollten wir nun die No. 1 Middle School, Wuhan zusammen mit unseren Austauschpartnern besuchen.
Die Schule ist ein großes Internat, in dem die meisten unserer Gastgeschwister wohnen, jedoch durften sie während unseres Aufenthalts zusammen mit uns bei der Familie bleiben.
Der Ablauf unseres Schultages verlief jeden Tag folgendermaßen: Wir kamen mit unseren Partnern in die Schule und der Rest des Tages bestand entweder aus schwer verständlichen Unterrichtsstunden oder einem Ausflug, der uns die Möglichkeit gab, die Stadt Wuhan besser kennen zu lernen.
Eine der interessantesten Erfahrungen war, das Leben eines gleichaltrigen Jugendlichen auf einem anderen Kontinent mitzuerleben.
Die Gastfreundlichkeit unserer Gastfamilien ermöglichte es, dass wir uns zum Ende hin fast als ein Teil der Familie fühlten.
Der Moment, vor dem wir uns am meisten fürchteten war der emotionale Abschied, denn aus einem Austausch wurde Freundschaft.
Jedoch kommt es bald zu einem Wiedersehen, worauf wir uns schon alle freuen.
China war eine wunderbare Erfahrung die wir jedem nur weiterempfehlen können.
Ein Austausch zeigt ein Land nicht nur aus der Perspektive eines Touristen, sondern auch das reale Leben der Menschen dieses Landes.

Lea-Mandana Zvicer (EF Gymnasium Bayreuther Straße) und
Julia Saoburny (EF Gymnasium Sedanstraße)



 

Zur Kategorie-Übersicht