Schulnachrichten

Der Neue am Gymnasium Sedanstraße
[01.01.2012]

Barmen. Er hat sich gerade an den umliegenden Grundschulen vorgestellt. Thomas Dudda, neuer Leiter am Gymnasium Sedanstraße, macht kein Geheimnis daraus, dass sich die Anmeldezahlen ruhig ein wenig nach oben entwickeln dürfen. Derzeit sind inklusive der Referendare rund 50 Lehrer für knapp 750 Schüler zuständig. Die drei Eingangszüge besuchen 74 Schüler. Genau das macht Dudda aber auch als eine der Stärken des Gymnasiums aus. Die individuelle Förderung, die persönliche Betreuung, breit aufgestellt und ganz klassisch der Allgemeinbildung verpflichtet.

Ferienschule vor der Nachprüfung
„Wir können attraktiv sein für Eltern und Kinder, die eine überschaubare Größe schätzen“, sagt Dudda. Und an der Sedanstraße herrsche tatsächlich auch einmal Ruhe. Was das Gebäude selbst angeht, zitiert er einen amerikanischen Gast. Der hatte jüngst gesagt, genau so müsse eine Schule aussehen. Und Dudda, der mit seiner Frau in Düsseldorf wohnt und jetzt von einem Solinger Gymnasium nach Barmen wechselte, hebt weitere Stärken hervor. Dass stets ein Physik-Leistungskurs zustande kommt, dass die Sedanstraße traditionell in Erdkunde stark ist, was sich auch im Zentralabitur spiegele, dass es eine funktionierende Kooperation mit der gegenüberliegenden Musikhochschule gibt.
In den jüngsten beiden Abiturjahrgängen ist zudem kein für die Prüfung zugelassener Schüler durchgefallen. Weitere Besonderheit ist die sogenannte Ferienschule. In der letzten Woche der Sommerferien können sich Schüler der Sekundarstufe I, die die Versetzung zunächst nicht geschafft haben, dabei in der Schule auf die Nachprüfung vorbereiten. Und das offenbar mit Erfolg: Jeder einzelne des guten Dutzends Schüler, das zuletzt die Ferienschule besuchte, hat die Nachprüfung bestanden.
Duddas persönliche Herausforderung? Es sei tatsächlich so, dass etwa auf halber Strecke des Berufslebens ein neues Buch aufgeschlagen werde. Und natürlich beschäftigt ihn die Frage, wie er sich selbst weiterentwickeln kann.